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  Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)

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Puck
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BeitragThema: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Di Dez 18 2012, 09:18

Ich habe heute einen interessanten Bericht gefunden, den ich euch auch gleich hier zu lesen gebe.
Ich würde dieses in Österreich praktizierte Thema gerne mal zur Diskussion weitergeben.
Wie findet ihr den Passus im Übernahmevertrag ??
Ich habe nun selber bei einem von Yukons Geschwistern etwas unschönes erlebt. Dort stimmten die Haltungsbedingungen auch nicht, der Bruder tauchte bei ebay Kleinanzeigen auf und dem TS waren trotz Schutzvertrag die Hände gebunden. Es ging zwar für Yukons Bruder gut aus, aber der TS hatte schon Glück dass für ihn nichts nachkam.
Gut dieser Bericht ist wie gesagt aus Österreich und ich kenne mich da nicht mit den Gesetzen aus, aber es geht ja um den grundsätzlichen Gedanken.

Hier mal der Bericht:
Wem gehören Hund und Katz?

Tierliebhaber wundern sich: Wenn der Aktive Tierschutz ein Tier vergibt, ist nicht der neue Besitzer der Eigentümer - sondern der Aktive Tierschutz.
Jemand zahlt 112 Euro für einen Hund, aber dieser gehört weiter jemand anderem - gibt es das? Ja, das gibt es. Wer vom Aktiven Tierschutz ein Tier übernimmt, ist zwar neuer Hunde- oder Katzenbesitzer, aber nicht deren Eigentümer. "Das Tier verbleibt im Eigentum des Aktiven Tierschutzes", lautet gleich der erste Punkt des Überlassungsvertrages. Der Preis ist auch kein Kaufpreis, sondern eine Vergütung für die tierärztliche Versorgung, die der Aktive Tierschutz leistet.

Obmann Herbert Oster verteidigt diese Vorgehensweise. "Wir wollen das Recht haben, dass wir das Tier zurückholen, wenn es nicht ordentlich gehalten wird, daher die Formulierung." Zwei- bis dreimal pro Jahr sei es wirklich notwendig, diesen Schritt zu setzen. "Wenn wir das Tier vergeben, kennen wie die Umstände des neuen Besitzers ja nicht. Daher wollen wir uns entsprechend absichern", so Oster. Die Formulierung sei vom Anwalt entworfen und habe sich bisher bewährt. Beschwerden kenne er keine.
Es geht auch anders

Manche Tierliebhaber zeigen sich über diesen Passus dennoch verwundert - und der Blick zum zweiten großen Tierheim in Graz zeigt, dass es auch anders geht. "Bei uns sind die neuen Besitzer auch die neuen Eigentümer", bestätigt Fritz Lichtenegger vom Landestierschutzverein. Dort heißt es in den Vertragsbedingungen eindeutig: "Der Übernehmer bestätigt, dass er das Tier [...] unentgeltlich und mit der Verpflichtung in sein Eigentum übernommen hat, dass er dieses Tier gemäß dem Tierschutzgesetz hält und betreut." Das wird, wie beim Aktiven Tierschutz auch, vom Verein kontrolliert.

Sonst decken sich die Verträge der beiden Tierschutzorganisationen inhaltlich. Der Landestierschutzverein behält sich, wie der Aktive Tierschutz auch, ausdrücklich das Recht vor, "bei schlechter Haltung des Tieres dasselbe wieder abzunehmen".

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Casi
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Di Dez 18 2012, 18:46

Ich finde den Passus eigentlich nicht schlecht........nicht zuletzt, da man als neuer Besitzer im hinterkopf haben mag........"Uhh...wenn ich mich nicht wirklich bemühe und dem Hund immer gerecht werde, könnten sie ihn mir wieder abnehmen." Wink

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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Di Dez 18 2012, 19:49

Das bedeutet aber auch das der Besitzer das Tier einfach dem Eigentümer zurückgeben kann, z.B. wenn eine Operation zu teuer ist, das Tier gebrechlich wird ...

Möglicherweise könnte er sogar die Rückerstattung der Auslagen (TA-Josten, Futter ...) einfordern.
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Casi
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Di Dez 18 2012, 20:18

Das müsste im Abgabevertrag ebenfalls geregelt werden.

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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Mi Dez 19 2012, 00:11

...dann noch mal, weg war der Text...

Immer das gleiche Problem...

Ich habe ja auch solche Verträge hier.
Dort steht halt drin, das über Weitergabe und Verkauf des übernommen Hundes zunächst der Verein zu informieren ist.

Und natürlich behinhaltet dieses Thema das Thema Vorarbeit, Information, Vorkontrollen des Vereins...
Und da gibt es große Unteschiede in den Vereinen.

Ich kenne nur einen Fall, wo ein Hund zurück geholt werden musste.
Und diese Familie hat verstanden, was sie falsch gemacht hatte.

Wenn es hart auf hart kommt, weiß keiner wie es läuft.
So einfach bekommt man auch mit diesem Schriftstück den Hund nicht unbedingt...

Mann kann den Leuten nur vor den Kopf schauen...
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Wolfshund
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Mi Dez 19 2012, 06:24

Ich habe auch einen solchen Vertrag und auch meine Bekannten, allerdings habe ich noch nicht gehört, dass ein Hund zurückgeholt wurde. (Vielleicht kenne ich auch zu wenige Leute, die Hunde aus dem Tierschutz haben)

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Puck
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Mi Dez 19 2012, 07:36

Ich habe diese Frage ja nicht umsonst gestellt.
Ich kenne einen Fall wo der Hund auch mit TS Vertrag abgegeben wurde. Als es nun Schwierigkeiten mit dem Hund gab, durch den ersten Hund in dem Haushalt und die Vorgeschichte des Hundes und dieser in der Situation nicht tragbar war, da die Frau schwanger war, haben sich die Leute an den TS gewandt um den Hund weitervermitteln zu lassen.
Der TS hat sich aber nicht wirklich bemüht zu helfen. Als dann das Pärchen sagte es gibt den Hund dann selber ab, berief sich der Verein auf den Vertrag.
Hilfe kam aber immer noch nicht vom Verein und so wurde der Hund ans TH abgegeben, weil die jungen Leute ihn nicht so vermitteln wollten wegen der Schwierigkeiten die sie schon mit ihm hatten.
Der TS konnte dagegen nichts machen.
Soweit ich weiss ist es in D so, da das Tier eine Sache ist, kann ich mit meinen Sachen machen was ich will.
Und das war ja auch in dem Fall von Yukons Bruder so, der TS hätte nicht die Herausgabe einklagen können.
Deshalb finde ich den Passus zum Schutz des Tieres garnicht so unübel. Er ist zumindest mal eine Überlegung wert, ihn evt überarbeitet auch in deutsche TS Verträge einzubauen.
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Akira
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Mi Dez 19 2012, 14:37

Einen Welpen"Bruder" von Akira und Yukon musste auch abgeholt werden, weil ein ach so nettes Paar ihn nach nur 1 Monat
bei Ebay Kleinanzeigen reingestellt hat und verscherbeln wollte.

Bin so froh das ich da noch alle Adressdaten von hatte.
Der arme war ja da schon bei der 2. Familie.
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Puck
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Mi Dez 19 2012, 18:54

Richtig Akira, sie haben ihn rausgeholt aber nicht legal und Glück gehabt dass sie nicht verklagt wurden. Der TS Vertrag ist eigentlich nur Makkulatur, kann nicht wirklich gerichtlich durchgesetzt werden. Falls der Besitzer schon mal auffällig war, geht es oft anders aus, ansonsten ist ein Tier leider eine Sachen.
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Nandurin
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Fr Dez 21 2012, 08:38

ich verstehe eure Seite die aus Sicht des Tierschutzes auch irgendwo Sinn macht,

aber ....

Ich als Interessent würde mir kein Tier mit einem derartigen Vertrag holen. Vielleicht daher, weil ich von Tierheimen oder deren selbnsternannten Tierschützern keine so gute Meinung habe und nicht möchte das diese die Macht hätten das Tier wieder an sich zu nehmen.
Gerne dürfte Sie bei Kontrollbesuchen auch konstruktive Kritik üben, wie die Situartion für des Tier aus ihrer Sicht besser werden würde, aber woher sollen die des umbedingt besser wissen, als der Tierhalter, der 24h am Tag mit dem Tier zusammenlebt und somit deutlich besser weiß was dieser tatsächlich für Bedüürfnisse hat
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michabaer
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Sa Dez 22 2012, 15:27

Ich glaube bei diesem Thema wird man nie auf einen Nenner kommen...
Sowohl lassen sich solche Vertäge schwer dursetzen wenn es so weit kommt, und weiter gehen die Meinungen dazu seeeeehr weit auseinander.
(Rechtmäßigkeit??)
Ich denke eher, im Vorhinein muss öfters bessere arbeit geleistet werden, aber wie war es noch bei dem fall den ich kenne??
Mann schaut den Leuten nur vor den Kopf....
Ich persönlich wuerde auch vieles in einen Vertrag akzeptieren, weil mir der hund wichtig ist, aber das ich nicht der Eigentümer bin, wuerde mir zu weit gehen...

Wie soll ich alle Energie in etwas stecken, was nicht mir gehoert?
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Nandurin
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   So Dez 23 2012, 08:20

@michabaer: du triffst es sehr gut auf den Punkt, was ich sagen wollte!
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M-Blue Eyes
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   So Dez 23 2012, 22:23

also ich finde den Passus völlig i.O. Das Eigentumsvorbehaltsrecht wird kein tierschutzverein ausnutzen, wenn es nicht unbedingt notwendig wäre. Meiner Meinung nach, dient dieser Passus dem Schutz des Hundes. Somit wird auch unterbunden, dass man den Hund "weiterreicht", wenn man ihn nicht selbst behalten kann (oder will). Und das Geld, das man bezahlt ist eine Schutzgebühr und kein Kaufpreis.
Das ist meine ganz bescheidene Meinung.
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Shad
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Mo Feb 04 2013, 19:38

M-Blue Eyes schrieb:
also ich finde den Passus völlig i.O. Das Eigentumsvorbehaltsrecht wird kein tierschutzverein ausnutzen, wenn es nicht unbedingt notwendig wäre.

Kommt leider auf den Tierschutzverein an. Mein Beispiel bezieht sich nicht auf Hunde, sondern auf die Kaninchenhilfe, von der ich auch mal Tiere bezogen habe und mit deren Aktiven ich mal sehr eng befreundet war. Dort kam Zickenterror unter den Aktiven auf. Es wurden Dinge über das neben dem Hauptberuflich möglichen verlangt und die Aktive entschloss sich auszutreten.
Sie hatte zu dem Zeitpunkt ein schwer krankes Kaninchen (ansteckend krank) von eben diesem Tierschutzverein in Pflege (!) also nicht einmal fest übernommen. Das Ende vom Lied war, dass der Verein ihr das Tier sofort wegnehmen wollte mit der Begründung "Einzelhaltung sei Tierquälerei - in Österreich gäbe es ein Kaninchen mit gleicher Erkrankung und dort solle das Tier hin" - Problem war nur, dass jeder Tierarzt bestätigt hat, dass ihr Pflegetier diesen Transport nicht überleben wird und gar nicht in der Verfassung war nach Österreich zu reisen oder gar eine Vergesellschaftung mit einem anderen Tier zu überstehen. Dem Tierschutz war das gleich, sie wollten das Tier rein aus Prinzip zurück. Sie musste hart dafür kämpfen, dass Tier dauerhaft behalten zu dürfen. Hatte für keinen, der die Situation und die Tiere kannte noch etwas mit Tierschutz zu tun, da wurde versucht persönliche Differenzen auf dem Rücken eines kranken Tieres auszutragen.

Gleicher Kaninchenschutzverein hat sich übrigens jahrelang nicht dafür interessiert, mal eine Nachkontrolle zu machen oder mal nachzuhören, wie es meinen von ihnen übernommenen Tieren geht. Als ich aber in die Situation kam, ein Kaninchen wieder abgeben zu müssen, haben sie sich quer gestellt wo sie nur konnten. Dabei hätte es bei mir bleiben können, bis zur Vermittlung. Ich habe es nicht auf Teufel komm raus abschieben wollen - könnte ich gar nicht. Problematisch war es, dass ich auf das ganze Einstreu allergisch reagiert hatte und die Tiere in Außenhaltung umziehen mussten. Ich musste aber umziehen und hatte keinen Garten mehr. Bin jeden Tag nach der Arbeit zu meinen Eltern gefahren und habe die Tiere dort versorgt, als eines starb, kam für mich kein zweites mehr in Frage - ewig lang wollte ich das so nicht mehr - Einzelhaltung ist ein no go, also wollte ich das Hinterbliebende (natürlich wie es sich gehört nicht ohne Rücksprache mit dem Tierschutz - weitervermitteln). Dass ich es selbst nicht vermitteln darf, ist klar. Sie haben es aber nicht einmal mit zu den Vermittlungstieren auf die Seite gepackt. Es hieß, dass das Tierchen ja Kaninchenschnupfen hatte (hatte es nie, hat empfindlich auf staubiges Heu reagiert, das war alles, in Außenhaltung war es nie wieder verschnupft), das sollte ich zumindest nochmal tierärztlich untersuchen lassen - bevor sie es überhaupt als zu vermitteln anzeigen. War auch kein Problem, habe ich sofort gemacht. Vorher habe ich gefragt, was sie vom Tierarzt bräuchten, als Bestätigung. Ob es da ein bestimmtes Formular gäbe, ob ein einfaches Schreiben reichen würde oder wie sie es gerne bestätigt hätten. Da hieß es, sie würden mir da verrauen (?) und ich müsste es nur abklären. Habe ich gemacht, dann wollten sie es plötzlich doch schriftlich. Obwohl ich vorher extra nachgefragt hatte. Da gab es noch einiges an hin und her, wo sie das Ganze nur verzögert hatten und nach 3 Monaten stand Diva bei ihnen noch immer nicht bei den Vermittlungstieren auf der HP. Alleine durfte ich das Tier ja nicht vermitteln, aber da Einzelhaltung Tierquälerei ist und Diva nie einzeln lebte, habe ich dann aus einem Tierheim wieder einen kastrierten Bock dazu geholt und sie behalten. Dahin zurückgeben wollte ich es echt nicht und ein vorwärtskommen gab es nicht. Diva ging es alleine nicht gut, also habe ich reagiert. Da stellen sie sich wieder quer - weil ich das Tier doch abgeben wollte. Jetzt wollten sie es dann plötzlich doch abholen. Habe ich abgeblockt. Da hatte ich den Kaffee aber auch echt auf. Und kurze Zeit später stehen zwei Aktive von denen auf der Matte und haben das Gehege vermessen (obwohl es offensichtlich sichtbar war, dass es die Mindestanforderungen von denen = 4m² für 2 Tiere) deutlich übersteigt. Das Futter wollten sie sich noch zeigen lassen und haben alles kontrolliert um zu prüfen, womit sie mich drankriegen könnten, um das Tier zurückzuholen. Gefunden haben sie allerdings nichts...

Dies ist natürlich ein Extrembeispiel. Aber es zeigt, dass Tierschutz ist leider nicht gleich Tierschutz ist. Ich finde es sehr schade. Meine Rennmäuse hatte ich aus dem Tierheim. Alle meine Kaninchen und das waren Zeit meines Lebens nicht wenige, kamen vom Tierschutz. Mein Hund ist ebenfalls Second Hand und dann braucht man so einen Verein selber mal, erlebt man sowas...
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Puck
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BeitragThema: Re: Wem gehören Hund und Katz? (Diskussionsfrage)   Mi März 20 2013, 08:19

Habe heute Morgen beim Gassi eine Dame mit ihrer Boxerhündin getroffen. Die Jungs, vor allem Yukon spielen immer gerne mit der Maus. Sie hat ihre Hündin vom Tierheim am Niederreihn und ist auch nicht Besitzerin der Hündin.
Sie sieht die Regelung ziemlich positiv, auch von der Seite dass so zügig bei Missständen eingegriffen werden kann. Hat bisher mit dieser Regelung keine schlechten Erfahrungen gemacht.
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