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 Bundesregierung hält am Abschuss von wildernden Hunden und Katzen fest

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Puck
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BeitragThema: Bundesregierung hält am Abschuss von wildernden Hunden und Katzen fest   Di Dez 11 2012, 09:54

Bundesregierung hält am Abschuss von wildernden Hunden und Katzen fest
Auf Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen an das Bundeskanzleramt bestätigt das von Frau Aigner geleitete Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dass ihr Ministerium am so genannten „Jagdschutz“ festhalten will. Der Jagdschutz regelt in den Jagdgesetzen den Abschuss von Hunden und Katzen.

Mit Unverständnis auf die Weigerung den Abschuss von wildernden Hunden und Katzen im Bundesjagdgesetz zu verbieten reagierte Cornelia Behm, die Sprecherin für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. „Dass Hunde und Katzen wildern, muss unterbunden werden. Hunde beispielsweise, die Wildtiere hetzen, bringen sie in Gefahr. Im Interesse des Wildtier- und des Artenschutzes sind Haustiere wie Hunde und Katzen daher von Wildtieren fernzuhalten. Das muss jedoch durch Verhängung von Sanktionen gegen die Halter, nicht durch Abschuss erfolgen. Denn die Menschen haben eine intensive Bindung zu ihren Haustieren. Das ist ein hohes Schutzgut. Man müsste daher schon sehr gute Gründe vorweisen können, um den Abschuss von Haustieren rechtfertigen zu können. Diese Gründe liefert das Bundesjagdgesetz aber genauso wenig wie die Bundesregierung. Das Bundesjagdgesetz sollte daher den Abschuss von wildernden Hunden und Katzen ausschließen.“
„Wer glaubt, mit dem Abschuss wildernder Hunde und Katzen könnte etwas für den Schutz im Bestand gefährdeter Arten getan werden, der muss erkennen, dass es dem Bundesjagdgesetz darum überhaupt gar nicht geht,“ ergänzte Behm. „Vielmehr geht es beim Jagdschutz nicht um Natur- oder Artenschutz, sondern um den Schutz weniger jagdbarer Tierarten und um den Schutz des Aneignungsrechtes des Jagdausübungsberechtigten an diesen Tieren. Diese sind aber wie Rehe und Wildschweine typischerweise nicht im Bestand bedroht. Nur wenige bedrohte Arten unterliegen dem Jagdrecht, und es ist sehr fraglich, ob der Abschuss von wildernden Hunden und Katzen ihnen wirklich zu Gute kommt. Daher lässt es sich nicht rechtfertigen, hierfür Leid in die betroffenen Familien zu bringen.“

Eine genaue Anzahl der durch Jäger getöteten Haustiere gibt es nicht. Tierschutzorganisationen gehen von ca. 200.000 – 300.000 getöteten Haustieren pro Jahr in Deutschland aus. Über Hintergründe und die Sinnlosigkeit des Abschusses von Katzen erfahren Sie hier mehr:

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Die geschätzten Zahlen der Abschüsse haben mich doch echt geschockt. Ich hätte nicht gedacht das diese so hoch ist.
Wie seht ihr das ganze ?
GLG
Marion, Puck und Yukon

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Casi
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BeitragThema: Re: Bundesregierung hält am Abschuss von wildernden Hunden und Katzen fest   Di Dez 11 2012, 23:39

"Schutz des Aneignungsrechtes des Jagdausübungsberechtigten "
Das ist MEINS und darum erschiesse ich die Viecher !! Genau DAS kommt dabei rüber. Die Zahlen kenne ich, sie werden aber kaum publik gemacht. Anhand dieser hohen Zahl an getöteten Haustieren kann man sich schon vorstellen, dass sie Einfluss auf den Wildbestand nehmen können.
Ich finde den Abschuss auch nicht gut........im Grunde weiss aber jeder, dass seinem Tier diese Gefahr droht und wer es dann dennoch frei laufen lässt, muss damit rechnen, dass ein Jäger sein "Aneignungsrecht" verteidigt Suspect

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