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 Der Hessenwolf ist tot.

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Casi
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Alter : 44
Ort : Bochum

BeitragThema: Der Hessenwolf ist tot.   Fr Apr 15 2011, 09:29

Kassel - Niemand glaubte vor 5 Jahren, dass es den oft gesichteten Wolf aus dem Reinhardswald in Nordhessen wirklich gibt. Bis vor 2 Jahren dieser Schnappschuss gelang....
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Seitdem galt der Wolf als Kulttier in der Region. Jetzt ist der Rüde tot.
Waldarbeiter fanden seinen Kadaver, das Tier war vermutlich schon über einen Monat tot.



Quelle: BILD, 15.04.2011

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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null !!
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simone
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BeitragThema: Re: Der Hessenwolf ist tot.   Di Apr 19 2011, 18:55

Schade, dass der Wolf gestorben ist. Ich glaube aber fest daran, dass sie
sich hier wieder ansiedeln. Wenn die Bauern und die Menschheit es zu lässt.
Mein Mann hat bei uns Waschbären gesehen, leider werden sie das ganze Jahr
gejagt, angeblich wegen der Vögel, lt. der Jägerschaft.
Gruß Simone
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Wölfin
Gast



BeitragThema: Re: Der Hessenwolf ist tot.   Di Apr 19 2011, 22:59

Woran ist der Hessenwolf gestorben?
Ich kann nur dem Russischen Sprichwort Recht geben:Da wo der Wolf lebt,wächst der Wald.
Hatte in einem anderen Thread schon sehr viel dazu geschrieben....kopiere das hier gerne noch mal drunter.Sowas sollte immer wieder mal hochgeschoben werden.

Der Wolf ist geschützt,jedoch überlegt man,ihn wieder ins Jagdrecht unter bestimmten Auflagen
aufzunehmen.Es ist wichtig,das in Gebieten,wo der Wolf ansässig wird ein vernünftiges Wolfsmanagement
betrieben wird.Das sollte unter Aufklärung,Entschädigung für gerissene Weidetiere,Bauern helfen,Hütehunde,die mit Schafen aufwachsen,in die vorhandene Herde zu intigrieren,bestimmte Zäune zu bauen auch beinhalten,wie man
mit sogenannten "Problemwölfen"verfährt.Wölfe sind hochintelligente Raubtiere,die durchaus in Ausnahmefällen
von einzelnen Tieren zum Problem werden können.Wenn ein Wolf sich Aufgrund von Verletzungen oder weil er die Menschen,als nicht gefährlich ansieht,immer wieder sich ihnen nähert und Angriffe verübt z.b.auf Hunde,die
an der Leine geführt werden,dann muß man sich ganz klar überlegen,was nun passieren soll.Im Yellowstone Nationalpark werden solche Wölfe(wenn sie unverletzt sind und nur so handeln,weil sie z.b.angefüttert wurden
von Touristen)zuerst einmal mit Gummigeschossen beschossen-ändert sich das Verhalten daraufhin nicht,müßen
diese Wölfe erschossen werden.Schuld ist überwiegend der Mensch,der sie trotz Verbote füttert.Jeder angefütterte Wolf ist letzendlich ein toter Wolf.Ich empfehle hier das Buch von Elli H Radinger-Wolfsangriffe-
Fakt oder Fiktion?Es gab und gibt durchaus Angriffe von Wölfen auf Menschen,allerdings hat dies Gründe,an
denen der Mensch zumeißt Schuld ist,wenn man die Tollwut einmal außer acht läßt.Viele Wölfe wurden von privater
Hand einfach ausgesetzt und sind somit an Menschen gewöhnt und können sehr gefährlich werden.
Bei angefütterten Wölfen ist es das Gleiche.Wolfshybriden sind ebenfalls aggressiver als Wölfe,da sie
das Haushundegen mit sich führen und die natürliche Scheu des Wolfes nicht oder kaum besitzen.
Ein gesunder nicht angefütterter Wolf stellt zumeißt kein Problem für Menschen da.Er geht ihnen aus dem Weg.
Die Problematik liegt in der mangelnden Aufklärung über den Wolf.Man darf ihn weder romantisieren noch ihn verteufeln.Er ist einfach ein Raubtier,was seinen Platz in den Wäldern beansprucht.Durch Überforstung und
Überjagung bleibt ihn oft nichts anderes übrig,als sich ans Vieh zu machen-wobei es auch durchaus Wölfe gibt,
die sich darauf spezialisieren,da es einfacher ist,als Rotwild zu erjagen.
Hier muß eingegriffen werden.Gummigeschosse,bessere Zäune,Hütehunde und Gelder zur Unterstützung der
Bauern.Man muß an alle denken,damit es funktioniert,das der Wolf seinen Platz in den Wäldern wieder
einnehmen kann.Man muß die Menschen dazu bewegen,das sich die Anstrengung,die sowas mit sich bringt,auf
Dauer lohnt,da der Wolf sehr wichtig für das gesamte Ökosystem ist.
Ehrlichkeit von beiden Seiten-Wolfsbeführworter und Wolfsgegner ist erstmal das Wichtigste,und da haben die Wolfsschützer endlich angefangen und ehrlich zugegeben,das es durchaus Angriffe auf Menschen gab,die
sich meißtens gegen Kinder und Frauen richteten,weil diese die leichteste Beute abgegeben haben.Hut ab,vor
dieser Ehrlichkeit,denn jetzt kann alles Aufgeklärt werden,warum,wieso,weshalb.
Der Wolf in Bayern ist zugewandert und ein Einzeltier.Den Bauern muß jetzt unterstützung zugesagt werden
und Aufklärung muß betrieben werden,damit das Tier bleiben kann.
Was mich sehr zum Schmunzeln gebracht hat,war die Entrüstung darüber,daß der Wolf Rotwild reißt
Ja,das frißt er schon seit tausenden von Jahren Da sieht man mal wieder,wie wenig sich die Menschen
dort mit dem Wolf beschäftigen.



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Der Hessenwolf ist tot.
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