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 Dog-Kennels

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Wölfin
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BeitragThema: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 17:37

Mich würde hier mal eure Meinung über Züchter und Musher interessieren,die große Dog-Kennels besitzen mit teilweise über 40 Hunden und die dort einzelnd an kurzen Ketten vor ihren kleinen Hütten mit Stroh drin angebunden ihr Leben frißten!Das Größte für diese Hunde sind die täglichen Touren mit dem Schlitten/Wagen.
Hütte an Hütte reihen sich die Hunde angekettet ohne sozialen Kontakt aneinander.Man kennt diese Bilder.
Ich finde das furchtbar.


Zuletzt von Wölfin am Sa März 12 2011, 22:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 18:43

Ich auch!!!!

Da gab es mal vor ca. 2 oder 3 Jahren einen Bericht im TV über einen jungen Deutschen, der in Norwegen ein Jahr bei einem Typ arbeiten wollte, der Schlittenhundetouren angeboten hat.
Dort sah es genau so aus, wie Du es auch beschreibst ... furchtbar. Die Hunde lagen vor ihrer Hütte im Schlamm. Der eine oder andere Hund starb in seiner Hütte, ohne das jemand es bemerkte. Ganz schrecklich. Welpen, die nicht paßten, wurden "beseitigt".
Außerhalb der Saison wurden die Hunde auch kaum mal bewegt ... sie bekamen ihr Fressen ... und das war's.

Der junge Mann war mit anderen Vorstellungen dort hingegangen und hat versucht, sich möglichst viel mit den Hunden zu beschäftigen und war sehr davon berührt, wie dankbar die Hunde dafür waren. Nur leider konnte er dem ganzen nicht gerecht werden. Er konnte nicht seiner Arbeit nachgehen und sich zusätzlich um alle Huskys so kümmern, wie er es gerne wollte. Schließlich hat er dann nach einer Zeit aufgegeben und ist zurück nach Deutschland gegangen, weil ihn die Situation auf dieser Huskyfarm in Norwegen seelisch sehr belastet hat. Er hat sich von jedem Hund einzeln verabschiedet und war sehr mitgenommen.

Bevor ich diesen Bericht gesehen habe, hab ich oft davon geträumt, so eine Schlittenhundtour im hohen Norden zu machen. Dieser Bericht hat mich aus meinen Träumen gerissen. Klar, viele Touristen kehren begeistert zurück .... aber sehen die, was nach der Tour oder außerhalb der Saison, wenn die Touris fort sind, mit den Huskys passiert?

Gut, man soll nicht alle über einen Kamm scheren. Aber ehrlich ... ich glaube nicht, daß dieser Norweger (es wurde sogar der Name genannt, habe ich aber vergessen) die große Ausnahme ist.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 18:50

Genau so sieht es aus kotz
Diesen Bericht haben mein Mann und ich übrigens auch gesehen...Da starb doch auch noch seine Lieblingshündin und wurde achtlos in so eine extra dafür vorgesehene Grube geworfen pale kotz

So sieht es in sehr vielen Kannels aus.Man kann sich einfach nicht um so viele Hunde artgerecht kümmern.
Es gibt auch Leute mit großen Kannels die extra Doghandler beschäftigen-aber...das einsame Angebundensein an kurzen Ketten bleibt.Außerhalb der Saison sieht es noch dramatischer aus.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 19:24

Also alle dir diese Vorstellung non einem Kennel haben, lade ich im Sommer gerne mal zu Michael Tetzner ein. Er hat über 60 Hunde und eine Doghandlerin die sich 24 Stunden um die Hunde kümmert. Michael hat große Zwinger wo max 3 Hunde drin leben und einen Auslaufgelände vom ca. 1000 - 2000 qm in den die Hunde 2 mal am Tag für mehrere Stunden Freilauf und Spiel mit der Handlerin haben. Desweiteren haben die Hunde die allerbeste Nahrung und eine perfekte TA betreuung. Ich glaube das sich 90% aller Hunde die in Deutschen Wohnzimmern leben und 2*mal am Tag für 5 min Raus kommen sich so ein Leben wie bei Michael wünschen würden.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 19:35

Wölfin schrieb:
Mich würde hier mal eure Meinung über Züchter und Musher interessieren,die große Dog-Kennels besitzen mit teilweise über 40 Hunden und die dort einzelnd an kurzen Ketten vor ihren kleinen Hütten mit Stroh drin angebunden ihr Leben frißten!Das Größte für diese Hunde sind die täglichen Touren mit dem Schlitten/Wagen.
Hütte an Hütte reihen sich die Hunde angekettet ohne sozialen Kontakt aneinander.Man kennt diese Bilder.
Ich finde das furchtbar.

Hiervon war die Rede.

Natürlich und Gott sei Dank gibt es auch andere Kennels. Und ich habe Hochachtung vor den Menschen, die ihre Hunde so optimal betreuen und versorgen.

Ausnahmen gibt es immer!
Das gilt auch für die Hunde in "Deutschen Wohnzimmern". Nicht alle Wohnzimmerhunde kommen nur 2 x am Tag für 5 Minuten raus.
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Wölfin
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 19:41

60 Hunde und eine Doghandlerin-Sorry...das sagt alles.
Gut die Hunde sind jetzt nicht an Hütten gekettet und dürfen 2 Mal am Tag soziale Kontakte im Auslauf haben,aber du kannst keine Hunde in der Anzahl artgerecht beschäftigen und ich finde es unverantwortlich!
So Hunde wollen nicht nur 2 Mal am Tag in den Auslauf und dann zu dritt wieder in die Zwinger gekertert werden,die möchten auch mal spazieren gehen-andere Umgebungen kennenlernen,Intelligenzspiele machen,kuscheln....Wie sollen 60 Hunde und nur eine Doghandlerin das bewältigen...Sorry-da nützt auch das Beste Futter nicht,wenn der Rest nicht stimmig ist.
Wieso muß man 60 Hunde halten No


Zuletzt von Wölfin am Sa März 12 2011, 21:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 19:42

Ich habe auch immer von diesen Touren geträumt. Ich glaube, dass es auch dabei schwarze Schafe gibt. Ich habe doch vor kurzem noch über die getöteten Huskys in Kanada berichtet. Ich denke vielen geht es nur um den Profit!
Aber wo ist das heute nicht so.
Es stimmt auch, dass es viele, sehr viele Hunde gibt, denen es nicht viel besser geht.
Man braucht sich nur mal umzuschauen wie viele Hunde am Tag nur mal kurz ums Eck dürfen. Ich brauch nur bei uns in die Nachbarschaft zu sehen, da gibts genug davon!
Aber ich glaube so vielen Hunden kann man nicht gerecht werden!
Wo lebt denn dieser Michael Tetzner. Würd ich mir gern mal anschauen.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 19:44

Ja, habe ich schon verstanden aber derartige Haltunfg ist in Deutschland nicht möglich, was glaubst du was ich mit nur 6 Hunden für Auflagen vom Vet. Amt bekommen habe. Und in Alaska oder Kanada hat keiner ein schlechtes gewissen, weil dort fast keiner seine Hunde anders hält.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 19:55

Michael lebt direkt am Nord-Ostsee Kanal hat im Umkreis von 2 km keine Nachbaren. Sein Grundstück umfast ca. 1 - 2 ha. Er hat dort Schwimmbecken mit Gegenstromanlage und mehreren Freilaufmöglichkeiten. Sowohl Michael wie seine Freundin, die Doghandlerin und ein Helfer leben ihr leben nur für die Hunde und ich glaube ganz fest das es allen Hunden dort sehr Gut geht. Bei den 60 Hunde sin ca. 20 Welben mit inbegriffen und althunde die bei Michael alle bis zum Schluß bleiben können. Wenn du mit einem 16er und einem 8er und einem 6er Team fährst brauchst du nach Adam Riese mindesten 40 Trainierte Hunde.

Und bevor man sich über so ein Perfektes Kennel ausläst sollte man mal wie schon erwähnt in sämtlichen Berliner und Hamburger asi Haushalten umgucken.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Mi März 09 2011, 21:40

Ich denke schon, das in diesem Thread doch sehr menschliche Gedanken einfließen Sad
Die sozialen Kontakte in großen Kennels sind nicht die zum Menschen, sondern die zu den Artgenossen. Das ganze ist ne andere Qualität von Beziehung. Ich halte sie für keineswegs schlechter.

In großen Kenneln werden eigentlich die Hunde in Gruppen gehalten, die zueinander passen. Lest mal bei den großen Mushern was sie zu ihrer Haltung der Hunde sagen. Ihr könnt aber davon ausgehen, das sie nur Hunde in einem Zwinger haben die sich verstehen.


Diese Hunde haben es auf keinen Fall schlechter als ein Haushund, und ich möchte mal ein 12er Team im Wohnzimmer sehen.
Ergo, was ich damit sagen will ist: Den Hunden geht es gut, denn sie haben soziale Kontakte untereiander und leben beim Menschen, aber nicht mit dem Menschen.

Ihr müßt euch ein wenig davon frei machen eure Hunde zu vermenschliche. Manchmal geht es ihnen besser wenn man sie einfach machen läßt.

Was noch dazu komt, ist der kulturelle Kreis in dem wir leben. Hier wird Vieh gehalten, die für unsere Ernährung getötet wird. In anderen Kulturkreisen passiert das gleiche mit Hunden. Wo ist dabei ein Unterschied??? Rein objektiv gibt es keinen. Subjektiv ist es eine Ungeheurlichkeit!!!! affraid

Genauso ist es bei der Anbindehaltung von Tieren. In Kanada und Alaska zB. ist es ganz normal Hunde in der Anbindehaltung zu halten. Nur mal eben: in Deutschland ist sie heute noch erlaubt (Rindvieh)!

Ist evtl.nur ein Denkanstoß, aber man sollte mal.....................

LG Jens (der noch vielmehr dazu schreiben könnte, aber müde ist)

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Wölfin
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 00:12

Ich vermenschliche keine Hunde,wenn ich sage,das man 60 Hunde weder artgerecht halten noch komplett in alle Richtungen auslasten kann.Das ist Fakt.Ein Hund braucht ein bischen mehr als einen großen Auslauf und eine Runde Wagen ziehen.
Es gibt auch Hunde in Wohnungen,denen es schlecht geht.
Mir geht es auch nicht darum,das Hunde ausschließlich in der Wohnung gehalten werden sollen oder nur mit Menschen leben müßen-Nein-aber 2-3 Hunde in Zwingern ständig zu halten ist einfach nicht artgerecht-Sorry
Nur weil Mensch diesen Sport in 6er,8er,oder 14er Teams ausleben möchte,müßen die Hunde darunter leiden.

Ich finde Anbindeställe mit Nutztieren genauso zum Kotzen und es nix anderes-bloß geht dieses Thema über Hunde.

Das Anketten an Hundehütten ist nicht artgerecht und einfach nur abscheulich.Es ist mir auch egal,ob es in Amerika normal ist-Fakt ist,das es nicht artgerecht ist.
In Grönland herrschen noch andere Sitten,deshalb ist die Hundehaltung da trotzdem schlecht!

Hier geht es nicht ums vermenschlichen.Hier geht es um artgerechte Haltung und da sind 60 Schlittenhunde auf einen Grundstück zu 3 in Zwingern eingefercht nun mal einfach zu viel des Guten und der Swimmingpool mit Gegenstromanlage holt da auch nix mehr raus.Hier spielt wahrscheinlich wieder einmal der Größenwahn und Ergeiz der Menschen eine deutliche Sprache. Rolling Eyes
Gegen ein 8er Team mit großen Zwingern und Grundstück,die sich im Rudel gut verstehen und frei laufen können mit Kontakt zum Menschen hat niemand etwas einzuwenden.
Sofern diese Tiere auch noch mehr zu sehen bekommen,als nur dieses Grundstück und auch noch einzelnd mit ihnen gearbeitet wird(geistig auslasten).Diese Anzahl Hunde ist überschaubar und mit einem Doghandler gut zu halten.


Zuletzt von Wölfin am Sa März 12 2011, 21:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 06:24

Steffi ich glaube dies ist ein Thema in dem wir nie auf einen Nenner kommen werden, ich möchte dazu nur eins sagen, ohne den Sport und ohne die Musher hättest du heute warscheinlich keine Nordhunde. Viel schlimmer finde ich Züchter die ihre Tiere zu Ausstellungen schleppen und nur aus Profitgier Welpen erzeugen ohne sie zu brauchen. Ein Musher Züchtet die Tiere die er oder andere Musher benötigen.

Und jetzt kommt nicht mit meinem Wurf, Ringo war eigendlich steril gespritzt und es ist trotzdem passiert, ein bedauernswerter Unfall über den ich mich aber sehr freue.
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Wölfin
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 12:45

Es gibt auch Musher die aktiven Sport mit SEHR viel weniger Hunden betreiben Wink
Die Austellungshunde finde ich übrigens auch schlimm.Es gibt immer solche und solche.
Nur bei 20 Welpen frag ich mich da auch,wie er sie vernünftig an Umweltreize gewöhnen und prägen will???
Dafür muß man mit den Welpen vom Grundstück.
Außerhalb der Rennsaison im Sommer-was macht er da mit über 60 Hunden jeden Tag???
Wie beschäftigt er sie da????
Geht er dann mit 3 Leuten und über 60 Hunden auch mal spazieren???Vom Grundstück weg,sodass diese Hunde auch außerhalb auf Rennen oder neben den saisonmäßigen Wagenziehen mal was anderes sehen,außer dem Grundstück?
Es ist einfach unverantwortlich.
Bei diesen Mushern kommen wir garantiert nicht auf einen Nenner.
Ich mag Dich,Bernd.Aber in dem Thema werden wir uns nicht einig No
Das Wohl der Hunde geht bei mir vor den sportlichen Interessen der Menschen.
Ich hab nix gegen Musher mit einer vertretbaren Anzahl von Hunden,die art-und-hundgerecht gehalten und sportlich eingespannt werden. Up


Zuletzt von Wölfin am Sa März 12 2011, 21:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 13:19

Sommer bei Tetzner, sehen so leidene Hunde aus ?

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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 13:24

Du weißt,um was es geht Bernd.Das habe ich oben alles aufgezählt und muß es nicht wiederholen.
Die Hunde können ja schlecht erzählen...... No
Und auf dem Vid.sieht man Hunde auf dem Grundstück....Eben!
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 13:41

OK, ich klinke mich bei dem Thema raus.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 21:24

So, ich schreibe hier in diesem Thema genau einen Beitrag... denn endlose Diskussionen werden hier zu nix führen.

Zwischen dem ein, zwei... fünf Hundehalter und den Haltern von Grosskennels sind es ganz andere Haltungsphilosophien. Für die ich nenne sie mal hier alle einhundehalter... sind ihre Tiere Sozialpartner. Sie begleiten sie in die Stadt, zum Einkaufen, ins Restaurant etc.
Ob das Hundegerecht ist... bezweifle ich mal, aber wenn das die meisten hier so sehen, ok
Es muss ja für den einen Schlittenhund unheimlich prickelnd sein, angeleint an einer Strasse, wo keinen Meter neben an die LKWs vorbeibrausen entlangzugehen.

Ein Halter der sich einen Grosskennel leistet, der arbeitet mit seinen Hunden, und zwar mit viel Fachwissen und Kompetenz. Da wird nicht einfach mal ausprobiert wie was vielleicht gehen könnte. Denn diese Leute sind 7x24h um ihre Hunde herum, beobachten, können die noch so kleinste Veränderung sehen.
Ich weiss wovon ich rede, denn ich arbeite für solche Grosskennels.
Warum werden in solchen Kennels Doghandler beschäftigt?

Viele Gründe sprechen für einen festangestellten Doghandler. Ich rede da von einer Fachkraft, die auch ihr Lohn und Brot damit verdient, und nicht vom 14 jährigen die einfach mal Hunde knuddeln kommen.
Es ist jederzeit jemand für die Hunde da, 7x24h und das 365 Tage im Jahr, und zwar immer jemand den die Hunde kennen und auch vertrauen. Jemand der auch die Hunde in und auswendig kennt, und jederzeit weiss was er tut.
Mit den Schlittenhunden wird gearbeitet... Sommer wie Winter. Hunde die aktiv an Rennen Teilnehmen sind Athleten und keine Wuffels mit denen man ein bisschen in der Gegend herum rutscht.
Meist wird zu zweit trainiert, warum? Stellt euch mal vor ihr habt 10 oder 12 Hunde vorgespannt und es gibt beim Training ein technisches Problem. zb der Querlenker am TW oder Quad bricht. Nun versuche mal alleine alle Hunde nach Hause zu bringen... Viel Spass
Des weiteren muss natürlich die gesamte Ausrüstung und das ist eine x mal grössere Menge als du für 3-4 Hunde hast gereinigt, gewartet, repariert und ergänzt werden. Ach ja dann ist ja noch die Kleinigkeit der Hundeanlage die gehegt und gepflegt werden muss, dass nicht alles verwuchert.

Warum Halten Leute 50 und mehr Hunde. Das ist eine Frage des Kennelmanagements.
Will man mit einem offenen Team (16 Hunde) erfolgreich fahren, dann wird man zwangsläufig mehr als 16 Hunde haben.
Sicherlich wurden 20 Hunde dann ausreichen, aber was passiert mit den alten, die 5,6 Jahre brav gearbeitet haben? Haben die nicht ihr Ruhestand dort verdient, wo sie ihre Vertrauten haben, oder sollen diese Hunde einfach abgeschoben werden?
Dann wird höchstwahrscheinlich auch gezüchtet, meist für den Eigenbedarf, und ein paar Welpen werden sicherlich auch verkauft. Soll eine Hündin, die im Sommer geworfen hat, schon im Spätherbst voll trainiert werden. Ach ja und die Welpen gehören ja auch zum Hundebestand.
Wenn man 30 Hunde hat sind, statistisch gesehen, täglich 1 Hund krank, 2 Hunde läufig und 1 Hund verletzt.

Stock, bzw. Kettenhaltung ist im deutschsprachigen Raum verboten. In Grosskennels, ja das gibt es auch hier, ist die häufigste Form der Haltung Gruppenhaltung... 2-6 Hunde werden in einem Gehege gehalten... Ich betone extra Gehegehaltung und nicht Zwingerhaltung, denn das sind 2 verschiedene Haltungsarten.
Und ich würde vorschlagen, bevor hier jemand über eine Haltungsform lästert, sollte diese Person diese Haltungsform auch kennen und nicht nur das rezitieren was die Kollegin eines Freundes deren Mann gehört hat.
Selbst erleben, denken, abwägen und erst dann in die Tasten hauen.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 21:44

Man kann hier nicht von einem Extrem ins andere rutschen.
Leinenwuffelshundehalter,wie du sie nennst und Musher.
Ich halte von diesen Großkennels rein garnichts aus Gründen,die ich hier nicht ständig wiederholen muß!
Wenn Hunde alt werden,kann man auch pausieren und muß nicht stetig neue Hunde züchten!
Aus sportlichen Ehrgeiz heraus und Profitgier müßen diese Hunde leiden.
Ich finde diese Massenhaltung von Hunden unverantwortlich und mir kann kein Mensch erzählen,das man jeden Hund gerecht wird.Bei einem gewissen Musher z.b.ist nur eine Doghandlerin und ein Helfer bei 20 Welpen und über 40 erwachsenen Hunden.Wenn bei euch im Kennel viele Doghandler beschäftigt sind,ok.
Es gibt viele Musher,die nicht über 50 Hunde halten und trotzdem ihren Sport nachgehen.
Ich weiß,wovon ich spreche und haue nicht einfach blind in die Tasten.Diese Hunde verbleiben zumeißt auf den Grundstück und kommen nur raus zum trainieren am Wagen und wenn es zum Rennen geht.
Welpen bekommen kaum bis garkeine Prägung auf Umweltreize,sondern werden nur auf dem Grundstück mit anderen Hunden sozialisiert und später laufen sie am Wagen mit,wenn sie nicht an andere Musher verkauft werden.
Bei über 60 Hunden fehlt die Zeit,sich jedem im vollen Umfang zu widmen.
Viele ehrliche Musher geben das mittlerweile auch offen zu.
Natürlich ist es auch nicht artgerecht,einen Husky nur an der Leine mit sich zu führen,aber das ist das andere Extrem und genauso schlecht.
Die Musher mögen ja fachlich kompetent sein,aber wenn sie komplett Hundephsychologisch geschult wären,dann wüßten sie,das ihre Haltung so nicht optimal ist.
Das sind Fakten und ich weiß,das ich hier mit diesen kritischen Ansichten bei den meißten Mushern aus Großkennels nicht auf Gegenliebe stoße,aber für mich steht das Wohl des Hundes im Vordergrund und nicht der sportliche(menschliche)Ehrgeiz und die Profitgier auf Teufel komm raus.
Für mich ist diese Form von Massenhundehaltung unverantwortlich und das Anketten an die Hütten genauso.
Wo ist das denn Hundgerecht bitteschön?!


Zuletzt von Wölfin am Sa März 12 2011, 21:38 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Do März 10 2011, 21:46

@2wuffel: klatschen Up klatschen

LG Jens
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Fr März 11 2011, 06:00

@2 wuffel

Sehr anschaulich, DANKE Up Up Up
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Fr März 11 2011, 07:57

Ein-zwei Fragen hab ich da dann noch so am Rande Laughing
-Wieso sind laut Statistik bei 30 Hunden täglich ein Hund krank und 1 Hund verletzt,wenn die Haltungsbedingungen so gut sein sollen und die Hunde sich wohlfühlen???

-Von Großkennelmanagement kann ja wohl nicht die Rede sein im Fall solcher Musher
Bei über 60 Hunden plus einer großen Anzahl Welpen dazwischen mit nur 3 Personen,wie geht das???

-Wenn man immer nur 2 Hunde vorm Wagen nimmt,wie geht das bei 60 Hunden,wenn alle täglich bewegt werden???
-Wie wird denn im Sommer mit den Hunden trainiert(außer Kommando und Grundgehorsam,schwimmen)???
Am Wagen bei heißen Temperaturen geht das wohl schlecht.

Und um Eines einmal klarzustellen,bevor man mich als "Einhundehalter(3 Hunde)"und somit als nur Leinengassigänger tituliert(Vorurteile sind da dann wohl eher bei Dir zu suchen),Ich trainiere genauso wie Großkennelbesitzer meine Hunde!Meine eine Hündin ist jetzt mehr oder weniger in Rente und bekommt nur noch ihre Seniorenrunden,Damon ist momentan krankheitsbedingt außer Gefecht für 2 Jahre und mit Aika trainiere ich ganz normal am Rad.Sie zieht,ich habe das nötige Equipment und Wissen dafür,sie beherrscht alle Kommandos und wir legen dem Trainingsstand entsprechende Strecken zurück.Meine Hunde müßen hören und haben ihre Grenzen(nix nur mit Hutschi-gutschi-trallala!)
Im Grunde tue ich nix anderes mit meinen Hunden,als Musher der Großkennels auch-mit einem Unterschied:Meinen Hunde werde ich komplett gerecht und ich verheize sie nicht.Auch so ein Thema,das gerne unter den Tisch gekehrt wird!


Zuletzt von Wölfin am Sa März 12 2011, 21:51 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Fr März 11 2011, 11:06

Zitat :
-Von Großkennelmanagement kann ja wohl nicht die Rede sein im Fall solcher Musher
Bei über 60 Hunden plus einer großen Anzahl Welpen dazwischen mit nur 3 Personen,wie geht das???

inkl. Welpen und Alten, Aktive hat er glaube ich ca. 40.
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Fr März 11 2011, 12:47

Hiermal ein paar Links zum Nachdenken:
http://www.beepworld.de/members57/tierfreundin9/wildtiereimzirkus.htm#Schlittenhunde

http://www.pfoten-portal.de/wb3/index.php?page=Thread&threadID=9384

http://www.peta.de/web/schlittenhunde.1517.html

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/12212184

http://www.tierschutznews.ch/2011/lounge/petitionen/1274-protest-gegen-grausames-schlittenhunderennen-in-alaska.html

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/vermischtes/329307/329308.php

http://www.canis.info/hund/schlittenhunde.htm

http://www.freitag.de/community/blogs/h-yuren/tierhaltung--tierquaelerei

http://www.wuff.at/artikel.php?artikel_id=1102

http://www.landestierschutzverband-bw.de/html/jan09.htm#04


http://www.mushing-austria.at/seiten/berichte/annaberg/WUFF%200408_A_51-57%20Schlittenhunde.pdf


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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Fr März 11 2011, 16:55

Hierbei beachte man besonders die zuletzt gesprochenen Sätze von Frau Ursula Bauer über die Haltung von Huskys.
In den Großkennels haben diese Hunde keine ruhigen Rückzugsorte,da sie ihren Zwinger/Gehege mit mehreren teilen müßen!Auch sehen sie selten etwas anderes außer ihr Grundstück,auf Rennen und bei den Trainingsrunden am Wagen/Schlitten!
KLICK-HIER
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BeitragThema: Re: Dog-Kennels   Fr März 11 2011, 17:31

Ein Hundeleben,oder! kotz
Dog-Kennel.
KLICK HIER

und sowas soll art und hundegerecht sein No
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