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 Tassonewsletter

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Puck
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BeitragThema: Tassonewsletter 11.07.2012   Mi Jul 11 2012, 07:57

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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte:
Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen der Eigentümer
verstößt gegen Menschenrechte


Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) stellt die Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen der Eigentümer eine Verletzung von Artikel 1 Protokoll Nr. 1 (Schutz des Eigentums) zur Europäischen Menschenrechtskonvention dar. Grundstückseigentümer, die die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, dürfen nicht verpflichtet werden, die Jagdausübung auf ihrem Land zu dulden. Das Urteil ist rechtskräftig.

Damit gab der Gerichtshof einem Grundstückseigentümer aus Baden-Württemberg recht, der die Jagd aus Gewissensgründen ablehnt, aber nach dem Bundesjagdgesetz automatisch Mitglied einer Jagdgenossenschaft sein und die Jagd auf seinem Grundstück hinnehmen muss. Nach der deutschen Jagdgesetzgebung sind alle Eigentümer von nicht eingefriedeten Grundstücken unter einer Fläche von 75 Hektar hierzu verpflichtet, so auch der Kläger, der im Besitz von zwei einzelnen Grundstücken unter 75 Hektar ist.

Der Gerichtshof gelangte jedoch zu der Auffassung, „dass die Verpflichtung, die Jagd auf ihrem Land zu dulden, obwohl sie diese aus Gewissensgründen ablehnen, Grundstückseigentümern eine unverhältnismäßige Belastung auferlegt“ und folglich eine Verletzung von Artikel 1 Protokoll Nr. 1 vorliegt. Dabei folgte er früheren Urteilen, die die Situation in Frankreich und Luxemburg betrafen.

„Mit diesem Urteil können sich Grundstücksbesitzer gegen das Töten von Tieren auf ihrem Land zur Wehr setzen“, freut sich Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO über diese Entscheidung. „Der Gesetzgeber ist nun verpflichtet, die Jagdgesetzgebung umgehend dem Urteil des EGMR anzupassen.


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Es tut sich was, mal sehen wie schnell die Jagdgesetzgebung angepasst und umgesetzt wird.
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BeitragThema: Tassonewsletter 14.07.2012   Sa Jul 14 2012, 07:50

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Kriminell: Heimtückischer Übergriff auf Zoo-Schildkröte
Zeugen gesucht


Im Duisburger Zoo wurde am Sonntag, 1. Juli, eine Gelbwangen-Schildkröte mit aufgerissenem Panzer und schwersten Verletzungen aufgefunden. Das Tier wurde sofort medizinisch versorgt, allerdings kam jede Hilfe zu spät. Die Zooleitung vermutet, dass das Tier mit Wucht gegen einen Stein geschleudert wurde. Nur ein solcher Angriff würde die tödlichen Verletzungen erklären. Über den Schildkrötenteich führe ein Steg, von dem aus man ins Wasser greifen könne, so der Zoo. Besucher, die die Tat beobachtet haben, sind aufgerufen, sich beim Zoo unter info@zoo-duisburg.de zu melden.


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Warum machen Menschen sowas, ich könnte kotz
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BeitragThema: Re: Tassonewsletter    Sa Jul 14 2012, 14:42

Ja, habe das in der Zeitung gelesen und mich mal wieder gefragt was für Menschen unsere Gesellschaft hervorbringt Sad

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BeitragThema: Tassonewsletter 25.7.12   Mi Jul 25 2012, 05:38

Der Test: Wie heiß wird es im Sommer im Inneren eines Autos?
TASSO-TV gibt Auskunft


Die Prognosen, dass der Sommer nun doch noch kommt, sind zumindest für die nächsten Tage gut. Erleichterung bei den meisten Menschen, die vom wechselhaften Wetter genug haben. Nur mal schnell zum Einkaufen gehen, den Hund im Auto lassen, es sind ja nur ein paar Minuten…. Diese Einstellung kann für unsere Vierbeiner sehr schnell den Tod bedeuten. Deswegen nochmal der dringende Rat von TASSO an alle Tierfreunde: Lassen Sie Ihren Hund bei sommerlichen Temperaturen nicht im Auto. Auch nicht wenige Minuten und auch nicht, wenn die Scheibe ein paar Zentimeter offen ist.

TASSO hat den zehnminütigen Selbsttest im Auto bei nur 25 Grad Celsius gewagt. "Das ist nichts, was ich meinem Hund je antun würde", so Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO, nach dem Test.

Sehen Sie TASSO-TV mit dem neuen Moderator Olly Hahn und Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries, die die rechtlichen Aspekte zu dem Thema erläutert: www.tasso.net/TASSO-TV


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Leider gibt es ja immer wieder diese typischen Sommerfälle Mad
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BeitragThema: Re: Tassonewsletter    Mi Jul 25 2012, 14:16

Langsam sollte es jeder wissen!
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BeitragThema: Tassonewsletter 27.7.12   Sa Jul 28 2012, 08:01

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Eine Nacht in Angst


Frau Kaiser erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte: „Anfang des Jahres ging mein Mann morgens um zwei Uhr mit unserer Jack-Russel-Terrier-Dame Schnucki noch einmal kurz vor dem Schlafengehen vor die Tür, damit sie ihr Geschäft verrichten konnte. Wie auch immer es passieren konnte - es bleibt uns bis heute ein Rätsel - ist Schnucki aus dem Halsband geschlüpft und in einem sehr zügigen Tempo weitergelaufen. Da sie bereits 14 Jahre alt ist und fast nichts mehr hört, hat sie weder das Rufen noch das Pfeifen meines Mannes wahrgenommen. Sie ist zwar alt, aber trotzdem immer noch sehr schnell. Es ist unmöglich, sie zu Fuß einzuholen. Auf einmal war sie außer Sichtweite. Mein Mann kehrte um und kam ganz entsetzt nach Hause, um mir die Tragödie zu berichten und das Auto zu holen. In Windeseile fuhren wir los. Wir waren die ganze Nacht unterwegs, aber: weit und breit keine Spur von Schnucki.

Ich informierte die Polizei. Sie notierten sich unsere Nummer und wollten uns anrufen, sobald unser Hund gefunden würde. Aber wir warteten vergebens. Es war ein Schock, denn es waren knapp 0 Grad draußen, und ich hatte Angst, dass Schnucki die Kälte nicht übersteht. Trotzdem hatte ich noch Hoffnung. Denn schließlich könnte sie ja jemand mitgenommen haben und dann morgens im Tierheim abgeben. Also, dachte ich mir, erst mal warten, bis die Tierheime öffnen. Am nächsten Morgen haben wir dann alles abtelefoniert. Tierheime, Tierärzte, nochmals die Polizei. Nichts. Keine Spur von Schnucki. Als es dann am Samstagmittag auf zwölf Uhr zuging, sank meine Hoffnung immer mehr, und ich konnte nur noch weinen. Mir war zwar bewusst, dass sich unser Weg bei Schnuckis 14 Jahren irgendwann in nächster Zeit trennen wird, aber so ein Ende wollte ich dann auch nicht! Ich befürchtete das Schlimmste, dachte, sie sei überfahren worden. Und dann, um halb zwei, kam der heiß ersehnte Anruf von TASSO: ‚Schnucki ist bei einem Tierarzt im Nachbarort und wohlauf‘. Sie wurde kurz nach ihrem Weglaufen von einem Ehepaar, das selbst zwei Haustiere hat, gefunden und mit nach Hause genommen. Das Ehepaar hat sie dann gegen Mittag zu einem befreundeten Tierarzt gebracht, der den Chip auslas und anschließend TASSO informierte. Ich war so glücklich, dass mein Mädchen zurück ist und musste erst mal vor lauter Glück weinen. Danke TASSO!“

Lesen Sie hier weitere erfolgreiche Rückvermittlungsgeschichten: www.tasso.net/Erfolgsstories


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Das ist immer meine größte Sorge, dass meine Jungs mal ausbüxen, Sie sind wie auch meine Katzen überall registriert.
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BeitragThema: Tassonewsletter 09.08.2012   Sa Aug 11 2012, 08:00

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Sondernewsletter:
Polizei scheint "Frankfurter Hundemord" aufgeklärt zu haben -
Akte geschlossen


Vor wenigen Wochen berichtete TASSO von einem angeblich von seinem Herrchen zu Tode geprügelten und am Fahrrad hinterher gezogenen Hund in Frankfurt Sachsenhausen. Grundlage war eine Pressemitteilung der Polizei Frankfurt, in der ein Zeuge den Vorfall beobachtet haben wollte. Der Fall scheint nun aufgeklärt zu sein: "Die polizeilichen Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen haben sich nicht bestätigt", so Isabell Neumann, Sprecherin der Polizei Frankfurt heute gegenüber TASSO e.V. Die Polizei habe sich in der Wohnung des Tatverdächtigen davon überzeugt, dass der Hund unversehrt sei und es ihm gut ginge. Überprüft wurde nicht nur die körperliche Verfassung sondern auch das Verhalten des Hundes gegenüber seinem Herrchen, so Neumann weiter. Detailinformationen liegen TASSO nicht vor.

TASSO hatte Ende Juni eine Belohnung für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters ausgesetzt. Viele Tierfreunde waren über den Vorfall schockiert und haben die Summe der Belohnung durch Spenden an TASSO erhöht. "In den nächsten Tagen werden wir mit allen Spendern dieser Aktion in Kontakt treten und fragen, ob das Geld zurück überwiesen werden soll oder an die 'Soziale Tier-Not-Hilfe Frankfurt' e.V. weitergeleitet werden kann", so Philip McCreight, Leiter von TASSO. Die Tierärztin Maja Firlé behandelt seit ein paar Jahren immer am ersten Samstag im Monat um 13 Uhr in der B-Ebene an der Hauptwache Frankfurt Tiere, deren Herrchen und Frauchen sich keinen Tierarzt leisten können. Die Kosten für Impfungen, Entwurmungen, Behandlungsmaterialien und Medikamente übernimmt größtenteils der Mitte 2008 gegründete gemeinnützige Verein Soziale Tier-Not-Hilfe Frankfurt e.V. "Eine großartige Sache, die unsere volle Unterstützung hat, und der wir die von TASSO ursprünglich ausgesetzte Belohnung zukommen lassen werden", so McCreight.


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BeitragThema: Tassonewsletter 19.08.2012   Sa Aug 25 2012, 06:36

Presse-Mitteilung


TASSO e.V.: Dackel über 6000 km zurückvermittelt
Xeva wurde in den Dünen der Gardiners Bay bei New York aufgegriffen


Hattersheim, 14.08.2012 (profact) – Exakt 6.064.735 Meter liegen zwischen der TASSO-Zentrale im hessischen Hattersheim und der Gardiners Bay auf Long Island in der Nähe von New York. Trotzdem dauert es weniger als eine Stunde, bis Dr. Andreas Junius seine Dackeldame Xeva wieder in die Arme schließen konnte. Dank TASSO. Die Finder des Hundes hatten die Halsbandplakette entdeckt und in Hattersheim angerufen. TASSO wiederum erreichte Dr. Junius in den USA auf seinem Handy. Der Anwalt fuhr sofort in die Dünen zurück und holte Xeva bei den Findern ab.

"Jedes Jahr verbringen wir einen großen Teil des Sommers auf Long Island", erzählt Dr. Junius. "Xeva kennt sich hier ganz gut aus, läuft den ganzen Tag frei herum und jagt besonders gern und lautstark die Kaninchen in den Dünen." Bei einem dieser "Jagdausflüge" muss Xeva Spaziergängern aufgefallen sein. Die hätten wohl gedacht, der Dackel sei weggelaufen und nahmen ihn in ihre Obhut, so der Anwalt weiter. "Zum Glück beherrscht eine der Finderinnen etwas Deutsch, so dass sie die TASSO-Halsbandplakette richtig einordnen konnte und sofort in Hattersheim anrief." Ob Xeva auch allein den Heimweg hätte finden können? "Vermutlich", sagt Dr. Junius. "So ganz sicher bin ich mir aber nicht. Deshalb bin ich froh, dass es den Service von TASSO gibt, der ja auch in den USA ganz hervorragend funktioniert."


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Zeigt es doch wieder wie wichtig es ist sein Tier zu registrietren Smile
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BeitragThema: Tassonewsletter 24.8.12   Sa Aug 25 2012, 06:41

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Lüneburg plant Kastrationspflicht von Katzen
Bündnis „Pro Katze“ unterstützt die Bestrebungen des Landkreises


Das Bündnis "Pro Katze" - ein Zusammenschluss der drei großen Tierschutzorganisationen TASSO, VIER PFOTEN und Bund gegen Missbrauch der Tiere hatte sich bereits vor Monaten erfolgreich für die Einführung einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen mit Freigang in Osnabrück eingesetzt und wirkt aktiv an der Umsetzung mit. Jüngst unterstützt das Bündnis nun die Bemühungen, entsprechende Regelungen im Landkreis Lüneburg einzuführen. Der Landkreis Lüneburg hatte im Juli dieses Jahres einen Entwurf für eine Verordnung vorgelegt. Sechs von zehn Landkreisgemeinden zeigten sich kooperativ, die übrigen vier Gemeinden sehen derzeit keinen Handlungsbedarf.

Das Bündnis hat nun die Gemeinden im Landkreis Lüneburg nachdrücklich aufgefordert, die Verantwortung für die Katzen in ihrem Gemeindegebiet zu übernehmen und kommunale Kastrationssatzungen zu erlassen. Gleichzeitig haben die Tierschützer den Bürgermeistern ihre Unterstützung bei der Umsetzung der Verordnungen zugesagt. "Die Brisanz des Themas ist den meisten Politikern und Katzenbesitzern einfach noch nicht bewusst", so Mike Ruckelshaus vom Bündnis "Pro Katze". "Durch die unkontrollierte Vermehrung unkastrierter Katzen entsteht nicht nur immensens Tierleid. Die Situation stellt die finanziell ohnehin schon angeschlagenen Tierheime vor oft unlösbare Kapazitätsprobleme".

Vorrangiges Ziel des Bündnisses ist es, Regelungen zur Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hauskatzen mit Freigang in das Tierschutzgesetz aufzunehmen.

Bitte unterstützen Sie die entsprechende Online-Aktion mit Ihrer Stimme.

Ein wichtiger Punkt, die Kastration !! Es wäre schön wenn mehr Tierhalter diesbezüglich Einsicht hätten, egal ob Katze oder andere Tiere, wenn es ihnen nicht möglich ist ungewollten Nachwuchs zu verhindern.
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BeitragThema: Tassonewsletter 06.10.2012   Mo Okt 08 2012, 08:21

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Gerichtsverhandlung in Gera:
US-Armee darf Tiere nicht verstümmeln


Am 2. Oktober 2012 verhandelte das Verwaltungsgericht Gera die Klage der US-Armee, die in Thüringen militärische Tierversuche an lebenden Tieren durchführen wollte. Schweinen und Ziegen sollen zur Nachahmung von Kriegsverletzungen Stich- und Schnittwunden beigebracht werden, um die Versorgung von Wunden zu üben, so die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche. Bereits im Oktober 2010 hatte die US-Armee die Durchführung dieser Versuche beantragt. Das für die Genehmigung zuständige Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit lehnte den Antrag jedoch ab. Die US-Armee klagte.

Im Rahmen der Verhandlung wurden drei Sachverständige hinzugezogen, die zur Klärung der Frage beitragen sollten, ob das Training an lebenden Tieren erforderlich ist, um Soldaten für den Kriegseinsatz zu schulen. Wie ein Gerichtssprecher der Ärztevereinigung mitteilte, sind die Experten der Auffassung, dass die Qualität der Dummies so realitätsgerecht sei, dass man nicht auf Tiere zurückgreifen müsse. Das Gericht machte deutlich, dass es den Gutachtern folgen würde, woraufhin das US-Militär seine Klage zurückzog. Die Untersagensverfügung der Genehmigungsbehörde ist damit rechtskräftig und die geplanten Militärtierversuche dürfen nicht durchgeführt werden.

Zunächst hatte die US-Armee in Deutschland vor, auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr in der Oberpfalz Tieren mit Messern schwere Verletzungen zuzufügen, um diese dann zu Übungszwecken im Rahmen der Sanitätsausbildung zu behandeln. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche und andere Tierrechtsverbände hatten zu Protesten aufgerufen, um die Öffentlichkeit über das grausame Vorhaben, das unter strengster Geheimhaltung hätte stattfinden sollen, zu informieren. Die zuständige Behörde, die Regierung der Oberpfalz, verwehrte im Juli 2010 die Genehmigung, da die Experimente gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

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BeitragThema: Tassonewsletter 09.10.2012   Mi Okt 10 2012, 07:56

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Am 10. Oktober ist internationaler Welthundetag!
Schicken Sie uns das Lieblingsbild Ihrer Fellnase


Ob groß oder klein, Mischling oder Rassehund, ob alt oder jung, jeder Hund hat seinen ganz besonderen Charme. Mit dem internationalen Welthundetag am 10. Oktober soll daran erinnert werden, welch großartige soziale Talente Hunde haben: Sie spüren Drogen auf, orten Sprengstoff, retten Verschüttete, begleiten Blinde, therapieren Menschen, warnen Diabetiker. Wir lieben sie, weil Hunde unsere besten Freunde sein können, und es einem Hund egal ist, wer und was wir sind. Und nichts lässt das Herz mehr aufgehen als die treuen Augen eines Hundes.

Am Welthundetag möchte TASSO aber auch an alle Hunde auf Europas Straßen erinnern, denen es nicht so gut geht, und die sich nichts sehnlicher wünschen als ein liebevolles, warmes Zuhause. Zum Welthundetag ruft TASSO daher zu einer ganz besonderen Aktion für die Straßenhunde Rumäniens auf: Schicken Sie uns das Lieblingsfoto Ihres Hundes. Für jedes eingesandte Bild investiert TASSO 1,- Euro in eine Kastrationsaktion in Rumänien. Bitte laden Sie auf der TASSO-Homepage bis zum 16. Oktober Ihr Bild hoch. Eine Auswahl der Fotos wird unter www.tasso.net/Welthundetag in einer Bildergalerie veröffentlicht.


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Also denn mal los, Bild einsenden !!
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BeitragThema: Tassonewsletter 19.10.2012   Fr Okt 19 2012, 23:36

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Anhörung zur Tierschutzgesetz-Novellierung
Tierschützer protestieren vor dem Bundestag gegen das Gesetzesvorhaben


Am 17. Oktober 2012 fand im Deutschen Bundestag die öffentliche Anhörung zur Novellierung des Tierschutzgesetzes statt. Für den Bund gegen den Missbrauch der Tiere (bmt) war hierbei der renommierte Tierschutzrechtsanwalt Dr. Konstantin Leondarakis anwesend. Gleichzeitig demonstrierten die Tierschutzverbände vor dem Reichstagsgebäude gegen den vorliegenden Gesetzentwurf und forderten ein Tierschutzgesetz, das diesen Namen auch verdient, und die Tiere wirklich schützt.

Maßgebliche Diskussionspunkte während der Anhörung waren das geplante Verbot des Heißbrandes bei Pferden und der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2017. Zahlreiche andere drängende Tierschutzprobleme wie das Verbot von Wildtieren in Zirkussen, der Auslandstierschutz, die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage oder ein Sodomieverbot kamen überhaupt nicht oder nur am Rande zur Sprache.

„Der vorliegende Gesetzentwurf führt zu keinen grundlegenden Verbesserungen für die Tiere und trägt dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz nur ungenügend Rechnung“, kritisiert Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO, am Rande der Protestveranstaltung. „Ein Verbot der Pelztierhaltung und ein Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen bleibt ebenso unberücksichtigt wie eine Begrenzung von Schmerzen und Leiden in Tierexperimenten. Insgesamt lässt das Gesetzgebungsverfahren, das noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll, nur wenig für einen tatsächlichen Schutz unserer Mitgeschöpfe erwarten“, ergänzt Petra Zipp, 1. Vorsitzende des bmt.


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BeitragThema: Tassonewsletter 16.11.2012   Fr Nov 16 2012, 22:10

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Abstoßend: Lebende Bären in Berlin Mitte als Stadtwappen gehalten
TASSO tritt dem Berliner Bärenbündnis bei und fordert zum Protest auf


Der Verein Berliner Bärenfreunde hat es sich zur Aufgabe gemacht, die über 700-jährige Berliner Bärentradition zu wahren. Die Aufrechterhaltung des Bären als Wappentier von Berlin ist oberstes Ziel. Zu dieser Tradition gehört offensichtlich auch seit Jahren die Haltung zweier älterer Braunbären als lebendes Wahrzeichen der Stadt. Die Haltungsbedingungen in Gefangenschaft in einem veralteten Zwinger mitten in Berlin im Köllnischen Park sind alles andere als artgerecht, kritisiert das Berliner Bärenbündnis.

14 Stunden am Tag müssen die beiden Bären Schnute und ihre Tochter Maxi in einem Innengehege von gerade einmal 8,5m² und 11m² verbringen – aus sicherheitstechnischen Gründen. Nur während der Arbeitszeit der Tierpflegerinnen dürfen sie auf die beiden winzigen Betonplattformen, umgeben von einer mit riesigen Eisendornen gesäumten Mauer. Alu-Bierfässer, Autoreifen und ein Planschbecken sollen als Abwechslung dienen.

Auch wenn es in den letzten Jahren Bemühungen gab, die Bedingungen im Bärenzwinger zu verbessern, reichen diese nicht aus, den Bedürfnissen der Bären auch nur annähernd gerecht zu werden. Eine verhaltensgerechte Unterbringung orientiert sich an der Lebensweise der jeweiligen Tierart in freier Wildbahn. Bei Bären heißt das, dass sie in freier Wildbahn ein Territorium von bis zu 20.000 Hektar haben und so täglich leicht Strecken von mehreren Kilometern zurücklegen, dass sie dämmerungs- und nachtaktiv sind, dass sie sich bis zu 94% des aktiven Tagesverlaufs mit der Nahrungssuche beschäftigen, in der Zeit von Oktober bis April witterungsbedingt etwa zwei bis sechs Monate Winterruhe halten. Alle bisherigen Bemühungen des Bärenbündnisses, die beiden Bären kostenlos umzusiedeln und zu versorgen, scheiterten.

Das Berliner Bärenbündnis, dem TASSO angehört, um gegen die derzeitigen Haltungsbedingungen der Bären zu protestieren und sie zu befreien, braucht jetzt dringend die Unterstützung aller Tierfreunde. Gefordert wird die Umsiedlung von Schnute und Maxi. Das Bärenbündnis übernimmt dabei die Kosten. Bitte helfen Sie uns, geben Sie Schnute und Maxi Ihre Stimme, damit sie die letzten Jahre ihres Lebens würdig verbringen können. Hier geht es zum Protestformular: http://baerenzwinger-berlin.de/wp/aufrufe/


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Bitte mitvoten !!!!!
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BeitragThema: Re: Tassonewsletter    Sa Nov 17 2012, 06:56

Eine sehr fragwürdige "Tradition" Suspect

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BeitragThema: Tassonewsletter 20.11.2012   Mi Nov 21 2012, 14:28

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Hunde in Rumänien brauchen Ihre Hilfe:
Winter wird für Junghunde zur tödlichen Gefahr


TASSO und der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) sind seit vielen Jahren für die Straßentiere in Rumänien aktiv und haben gerade mehrere Kastrationsaktionen vor Ort erfolgreich abschlossen. Große Sorgen bereitet den beiden Tierschutzorganisationen vor dem bevorstehenden Winter die Situation der im Freien lebenden Hunde: Nicht nur auf der Straße sondern auch in den ungeheizten rumänischen Tierheimen kämpfen insbesondere die jungen Hunde derzeit ums Überleben. Es ist schon jetzt bitterkalt in den Karpaten. Die Nahrung ist knapp, es drohen Lungenentzündungen aufgrund der Kälte. Viele engagierte Menschen vor Ort versuchen mit kärglichen Möglichkeiten zu helfen, aber wirklich helfen kann nur die Vermittlung der ab ca. 4 Monate alten Junghunde nach Deutschland - vor Ort gibt es keine Rettung für sie.

Unterstützen Sie uns bei unserer Rettungskette: Wenn Sie sich gerade jetzt einen Hund anschaffen möchten, adoptieren Sie einen rumänischen Junghund aus dem bmt-Tierheim Pfullingen. Dadurch entsteht Platz für einen weiteren Schützling aus den Partnertierheimen, und der dort frei werdende Platz wiederum ermöglicht die Aufnahme eines weiteren Notfalles. Diese Hunde können Sie im Tierheim mit der Familie kennenlernen und schauen, ob der Vierbeiner wirklich in die Familie passt. Auch über das Online-Tierheim shelta von TASSO (www.shelta.net) können Sie sich von vielen der Vierbeiner einen ersten Eindruck machen. Einige der Vermittlungskandidaten werden zudem am 22. November um 18:15 Uhr in der SWR-Tiervermittlungssendung "Tatjanas Tiervermittlung" vorgestellt.

Im Namen der zahlreichen Hunde danken wir Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung!


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BeitragThema: Re: Tassonewsletter    Mi Nov 21 2012, 14:54

Das finde ich immer schlimm, wenn die Hunde erfrieren müssen...
Hab auch ein schlechtes Gewissen, dass ich im Momet überhaupt keine Wolldecken mehr bekomme...

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BeitragThema: Tassonewsletter 27.11.2012   Mi Nov 28 2012, 19:18

Presse-Mitteilung


Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen
im Landkreis Diepholz


Bruchhausen-Vilsen/Hattersheim, 09. November 2012 – Seit dem 1. Oktober gilt im Landkreis Diepholz die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Hauskatzen mit Freigang. Zusammen mit dem Bündnis "Pro Katze" (TASSO e.V., VIER PFOTEN, bmt e.V.) wird die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen jetzt beispielhaft aktiv, um die Verordnung auf einen guten Weg zu bringen. Neben finanziellen Zuschüssen für Katzenhalter sind Infostände sowie eine große Kastrationsaktion für Streunerkatzen geplant. Laut der neuen Verordnung müssen Katzenhalter, die ihr Tier außerhalb der Wohnung frei laufen lassen, dieses zuvor kastrieren und mittels Mikrochip kennzeichnen lassen.

Kastrationen von Streunerkatzen
Im Februar 2013 wird das Bündnis "Pro Katze" zusammen mit der "Tierschutzgruppe Bruchhausen-Vilsen und Umgebung e.V." die im Samtgemeindegebiet lebenden Streunerkatzen kastrieren. Vier Tierärzte haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. Die Kosten des Projekts trägt das Bündnis „Pro Katze“. Alle herrenlosen Tiere werden medizinisch versorgt, kastriert, gegen Parasiten behandelt und gechipt. Anschließend werden sie in ihrem Revier wieder freigelassen. Die notwendigen Transponder zur Kennzeichnung stellt die Firma Tierchip Dasmann kostenlos zur Verfügung. Registriert werden die Streuner bei TASSO e.V., Europas größtem Haustierregister, auf die Tierschutzgruppe Bruchhausen-Vilsen.

Genauere Informationen zur Kastrationsaktion werden am 14.12.2012 auf einer Pressekonferenz im Rathaus der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen bekanntgegeben.

Zuschüsse für Katzenhalter
Ab sofort und befristet bis zum Abschluss des Kastrationsprojektes im Februar 2013 bekommen Katzenhalter in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen von der Samtgemeinde einen Kastrations-Zuschuss von zehn Euro für einen Kater und zwanzig Euro für eine Katze. Weitere Informationen zu den Zuschüssen sind bei der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Bürgerbüro/Ordnungsamt – Tel.: 04252-391/208-212 direkt zu erfragen.

Infostände
Auf den Weihnachtsmärkten in Bruchhausen-Vilsen (1./2. Dezember) und Asendorf (16. Dezember) ist das Bündnis "Pro Katze" mit einem Informationsstand zum Thema Streunerkatzen vertreten. Interessierte Passanten erhalten dort Informationsmaterial über die bestehende Verordnung sowie über das geplante Kastrations-Projekt.


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Urteil: Wer behält den Hund nach einer Scheidung?


Da mittlerweile statistisch fast jede zweite Ehe geschieden wird, müssen Gerichte auch immer öfter die Frage nach dem Verbleib der gemeinsamen Haustiere entscheiden. So auch in dem Fall des vom Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Holstein am 20.02.2013 entschiedenen Fall, in dem die geschiedenen Eheleute sich nicht über den Verbleib der drei Hunde einigen konnten. Daher musste das Gericht diese Frage entscheiden. Da es für Haustiere keine gesetzliche Regelung eines Sorgerechts wie bei Kindern gibt, müssen die Gerichte die Regelungen über die Haushaltsgegenstände anwenden. Das bedeutet, dass zunächst die Eigentumslage an den Tieren geklärt werden muss. Sind die Eheleute gemeinsam Miteigentümer, so muss das Gericht das Tier einem der beiden endgültig zusprechen.

Da der Tierschutz seit 2002 ins Grundgesetz aufgenommen und als Staatsziel statuiert wurde, muss der Tierschutz von den staatlichen Organen wie den Gerichten beachtet werden. Obwohl dies zum Großteil noch nicht in dem von Tierschützern geforderten Rahmen passiert, hat sich das OLG Schleswig daran gehalten und hat insbesondere in Bezug auf den schwerhörigen Boxer entschieden, dass er in seinem gewohnten Zuhause und somit bei der geschiedenen Ehefrau bleibt, da der geschiedene Ehemann in eine sehr kleine Wohnung gezogen war und dem Hund daher nicht den gewohnten Freiraum bieten könne wie die geschiedene Ehefrau auf dem großen Grundstück. Die geschiedene Ehefrau behielt zudem den Cocker-Spaniel, den sie von ihrem geschiedenen Mann in der Ehe geschenkt bekommen hatte. Der Ehemann hingegen bekam die Basset-Hündin zugesprochen. Das Urteil hat zwar für andere Gerichte keine Bindungswirkung, kann aber Richtern in ähnlichen Fällen als Orientierungshilfe dienen.


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GLG
Marion, Puck und Yukon

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Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich!
(Louis Sabin)
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